Sprüche im Poesiealbum

Am Wochenende erzählte mir meine Freundin von ihrem Poesiealbum und welche Dinge darin standen. Das eine oder andere war recht niedlich, manches auch amüsant. Doch einen Spruch hatte sie sich gemerkt und wirkte noch heute:

„Sei wie das Veilchen im Moose,
bescheiden, sittsam und rein
und nicht wie die stolze Rose,
die immer bewundert will sein.“

Wenn ein 9 jähriges Mädchen so eine „Lebensweisheit“ mit auf den Weg bekommt, was macht sie wohl daraus?!

Sicher hast Du schon eine Ahnung davon…:
Was sie daraus „macht“? Das erlebe ich täglich in meiner Arbeit, wenn Menschen bei mir sitzen und mir erklären, dass erstmal alle anderen dran sind, bevor sie an sich selber denken, schließlich sei sie ja nicht egoistisch, eher bescheiden und sonst noch viele Erklärungen.

Es gab und gibt immer noch Erlebnisse, Dinge oder Programme, die uns klein halten, die uns glauben machen nicht gut genug zu sein und die dazu führen, dass wir uns Dinge nicht erlauben.

Was ist es bei Dir, was Du Dir nicht erlaubst? Was ist es, was Dich immer wieder zurück oder gar klein hält? Was tut es mit Dir?

Schreibe mir bitte und hoffe, Du bist ebenso gespannt, wie ich, welche Antworten hier zusammen kommen…

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2 Gedanken zu „Sprüche im Poesiealbum“

  1. Mir fallen dazu sofort 2 Sprüche ein, zwar nicht aus dem Poesiealbum, dafür aber doch ziemlich prägend.
    1. „Wer nicht hören will, muss fühlen“ In doppelter Hinsicht einschränkend. Zuerst einmal macht er das Hören so zwanghaft oh oh, bloß nix verpassen und als zweites beschränkt er das Fühlen auf irgendwie schreckliche Folgen. Absolut hinderlich beim Vertrauen ins Leben.
    2. „Kinder mit nem Willen, kriegen was auf die Brillen“ Ich war jahrelang Brillenträgerin. Darum hab ich vielleicht als Erwachsene sofort die Brille abgesetzt, damit ich endlich einen eigenen Willen entwickeln konnte.
    Danke, Niels, Sprüche sind doch sehr erhellend!

    1. Liebe Sybille,
      ja auch diese Sprüche halten uns sehr zurück, schon fast gefangen…
      Somit erlauben sich viele Menschen bis heute nicht etwas zu wollen und wissen daher nicht, was sie wirklich wollen.
      Auch wenn es „gut gemeint“ war, doch es waren die Grenzen der anderen, die uns übergestülpt wurden.
      Wir kommen zu uns, wenn wir uns davon befreit haben.

      Lieben Gruß
      Niels

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