Archiv der Kategorie: Persönlichkeitsentwicklung

Warum ein Coach im Business sinnvoll ist

Heute zeige ich mal auf, weshalb es gerade für Selbständige und Führungskräfte so sinnvoll ist, sich einen Coach zu leisten:

Selbständige und Führungskräfte stehen irgendwann vor Herausforderungen, die sich mit der Zeit ändern und die mit den bisherigen Mitteln bzw. den bisherigen Vorgehensweisen nicht lösbar sind. Bei zunehmender Entwicklung neuer Dinge, Entwicklungen und Abläufe im Unternehmen, werden die Gesprächspartner immer weniger. Konnte man sich früher noch mit Kollegen oder Mitarbeitern über Vieles austauschen, so ist heute die Luft dünner geworden. Wer versteht denn wirklich an welchem Punkt Du stehst? Wer versteht, welche Entwicklung Du gerade machst? Wer versteht Deine Pläne?
Somit kannst Du  dir Deine Probleme nicht mal so richtig von der Seele reden. Ehepartner und Freunde sind oft zu wenig in das Geschehen involviert und scheiden aus, Kollegen sind zu oft befangen und möglicherweise in Ihrem Fall nicht die Vertrauensperson Deiner Wahl.

Solltest Du das nun mit Dir alleine ausmachen?!

Zu viele Menschen haben gelernt, ihre Probleme und Konflikte, ihre Fehler und ihr Versagen mit anderen Mitteln als mit Einsicht und entsprechenden Lernprozessen zu bearbeiten. Viele sehen sich als Opfer widriger Umstände oder schlecht motivierter Mitarbeiter. Mit so einer Grundhaltung brauchen sie nur zu warten, bis sich die Umstände bzw. die Mitarbeiter ändern, um selbst wieder erfolgreich zu sein. Das ist Schönwetter-Management.
Sehr erfolgreiche Geschäftsleute haben gelernt, aus der Opferrolle in die Unternehmerrolle zu wechseln. Sie waren Unterlasser und haben sich zum Unternehmer gewandelt!
Nur wer einsieht, dass er selber Verursacher seines Schicksals ist, kann etwas ändern, wird etwas ändern und nur der braucht einen Coach.
In vielen Situationen würden Führungskräfte es sich leichter machen können, wenn sie einen Coach hätten, mit dem sie offen und angstfrei diskutieren können.

Einige Beispiele, in denen Dir ein Coaching helfen kann:

• Du möchtest Dein Wertesystem, Deine Glaubenssätze in Bezug auf deren Tauglichkeit für meine Aufgabe hinterfragen.
• Du würdest gerne Deine persönliche und/oder Deine berufliche Situation mit einem kompetenten, unabhängigen Partner besprechen.
• Du möchtest offen von jemandem, der keine strategische Rücksicht nehmen muss, erfahren, wie Du auf andere wirkst, und dies beeinflussen.
• Du möchtest für Stresssituationen neue oder zusätzliche Verhaltensweisen kennenlernen, die Deine alten Reaktionsmechanismen ersetzen oder ergänzen.
• Für eine neue Aufgabe würdest Du gerne die Hilfe eines Beraters aus dem nichtfachlichen Bereich nutzen.
• …

Was ist Deine Herausforderung bei dem ich Dir als Coach helfen kann?

Diät(wahn) vs. Glück und Liebe

Bist Du glücklich? Bist Du zufrieden? Was ist es, was Dich immer wieder unzufrieden werden lässt?

Es ist doch schon immer wieder komisch: Die Zeitungen und bunten Illustrierten sind voll mit Ratschlägen, wie wir besser im Leben zurechtkommen, wie wir glücklicher werden, wie man sich selber liebt auf der einen Seite. Und auf der anderen Seite finden wir Artikel, die uns zeigen, wie man schnell abnimmt, wie man den Traumkörper hinbekommt oder wir können uns testen, ob wir der oder der Typ sind.

Hier nur mal ein Beispiel von der Internet Seite von Focus. Die eigentliche Message ist doch gut und dennoch…

Bei Focus Online zu lesen: Diät macht unglücklich... Und in der rechten Spalten vor allem "abnehmen". Warum das wohl so ist?! Quelle: www.focus.de
Bei Focus Online zu lesen: Diät macht unglücklich… Und in der rechten Spalten vor allem „abnehmen“. Warum das wohl so ist?!Quelle: www.focus.de

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer will denn eigentlich, dass wir glücklich sind?!

Pro. Dr. Gerald Hüther berichtet als Hirnforscher gerne darüber, wie Glück und Liebe im Gehirn funktionieren. Laut seinen Forschungsergebnissen kann unser Wirtschaftssystem in dieser Form nur funktionieren, weil die meisten Menschen in unserer Gesellschaft unglücklich sind!

Wir stellen uns in die Schlange für das neue iPhone, in der Hoffnung, dass es etwas in uns „heil“ werden lässt. Wir meinen, dass immer das neuste, schönste, beste, geilste, funkelnste Dingens etwas für uns tut. Und das ist ja auch so. Für einen Augenblick oder ein paar Tage freut man sich noch darüber. Nach ein paar Wochen ist alles wieder wie vorher und das „alte Gefühl“ kehrt zurück.

So ist es auch in der Partnerschaft: Wir verlieben uns und in dieser Zeit gibt es vieles, nur keinen Alltag. Alles ist so anders, so toll, so bunt. Wenn man zusammen ist, fühlt man sich gut, so wenig „allein“. Und auf dem neuen Partner liegen die Verantwortung, all die Hoffnungen und Erwartungen, dass dieser nur endlich der oder die richtige sei.

Und wenn der Alltag dann da ist, klappt es nicht. Immer ist etwas nicht richtig, fühlt man sich nicht verstanden oder gar falsch. Der andere reagiert nicht so wie man sich das vorstellt oder wünscht. Und dann fragen sich beide, was machen wir hier eigentlich. Habe ich so etwas nötig?!

 Willkommen im „Dramaland“

Der Coach und Autor Martin Weiß von www.coachyourself.tv nennt das „Dramaland“, die in uns diese Sehnsucht verursacht.

Und nun mal Hand auf´s Herz: Musst Du wirklich die Maße 90-60-90 haben, um Glück zu empfinden und einen Partner zu finden?! Ist ein BMI von 22 mit einem Körperfettanteil von 17% nötig, damit Dein Partner Dich liebt?

Sicherlich wollen wir Schönheit, Eleganz, Anmut, Weiblichkeit und was da noch alles dazu gehört. Keine Frage! Doch ist es nicht so essentiell, wie wir immer denken. Viel wichtiger ist, dass wir uns selber lieben, uns so nehmen, wie wir sind. Ja, auch mit unseren Ecken und Kanten und mit unseren Fehlern. Uns erkennen, uns annehmen und lieben. Das heißt im Umkehrschluss nicht, dass Du dich nicht verändern darfst, wenn Du es willst. Aber nur weil Du es willst und damit dann glücklich bist.

Wenn wir nicht mehr „gegen an gehen“ wird auf einmal viel positive Energie frei, die wir vorher für das Kämpfen einfach so verbraten haben. An eben jener Stelle, die für unsere Herausforderung verantwortlich ist.

Was findest Du an Dir einfach liebenswert?

Was hältst Du von diesen Gedanken? Schreibe und kommentiere gerne, lass uns diskutieren!

Weckruf von Gott :-)

Letzte Woche hatte ich darüber berichtet, wie es mir am Anfang des Jahres erging (hier zum Artikel) und so ging es weiter:

Vor ein paar Tagen erhielt ich von einem Bekannten über Facebook eine Nachricht, wie toll doch dieses eine Buch wäre und dass ich es unbedingt lesen solle, da es ihn nach vorne gebracht hat. Es war das Buch „Gespräche mit Gott“.
HALT: Auch, nein, gerade wenn Du, so wie ich, mit Religion nicht so viel zu tun hast, bleibe hier und lies weiter!
Ich kannte das Buch natürlich schon. Und er empfahl mir die beiden weiteren Bände und schickte mir diese zu, da ich die unbedingt lesen solle.
Nun muss ich dazu sagen, dass ich meinen Bekannten im Sommer 2012 in Berlin auf einem Seminar kennengelernt habe. Dort haben wir uns gut verstanden und auch einige Dinge miteinander unternommen, doch danach hatten wir keinen Kontakt mehr. Und nun schreibt er mich aus heiterem Himmel an und schickt mir auch noch Bücher… Und glaubt mir bitte, wenn ich sage, dass das Buch wirklich der Oberhammer ist. Ich liebe es! Das war schon des Merkens würdig… Und ich dachte bei mir, was mir das wohl sagen soll?

Also habe ich auch gleich angefangen den 2. Teil zu lesen. Und in der Einleitung schon stand es:

Fangen wir damit an, daß wir Sie darauf hinweisen, daß
dieses Buch zum perfekt richtigen Zeitpunkt in Ihrem Leben
eingetroffen ist. Vielleicht vermögen Sie das jetzt noch
nicht zu erkennen, aber wenn Sie mit der hier auf Sie wartenden
Erfahrung fertig sind, wird es Ihnen vollkommen
klar sein. Alles geschieht innerhalb einer perfekten Ordnung,
und die Ankunft dieses Buches in Ihrem Leben bildet
da keine Ausnahme.“

Eigentlich doch recht normal, da sicherlich viele Autoren so etwas schreiben und ich es womöglich auch schon in anderen Zusammenhängen X-mal gelesen habe. Doch so geschrieben, von diesem Autor und dazu diese Vorgeschichte… Da hat es mich gerüttelt und geschüttelt und ich war hellwach!
Denn das Buch war ja zu mir gekommen. Und ich habe etwas gebraucht, eine Art Weckruf.
Ich fing gleich an zu lesen, aufmerksam zu lesen! Und der erst Paukenschlag ließ wirklich nicht lange auf sich warten. Da stand es geschrieben:

„Triff immer wieder dieselbe Entscheidung, jeden Tag, bis Dein Wille sich in Deiner Realität manifestiert hat!“

Da hatte er mich! Da hatte das Buch mich. Da hatte „Gott“ mich!
Und ich muss jetzt hier auch Farbe bekennen: Hatte ich nicht schon einige Entscheidungen getroffen? Hatte ich nicht schon „etwas ausprobiert“ und es klappte im zwar nur im Kleinen, aber es klappte? Hatte ich nicht das getan, was auch die Großen getan haben?
Und habe ich einfach weiter gemacht…?! Sprich: Habe ich weiter dieselbe Entscheidung getroffen?

Ähhhh, nun ja… Ich habe nicht die Ergebnisse erreicht, die ich mir vorgestellt hatte, …
Das erreicht man in der Regel auch nicht! Besonders nicht am Anfang…! Es sein denn, man ist das größte Marketing-Genie oder hat jemanden an seiner Seite, der eins ist.
Ich wollte es aber anders, wollte es besser machen… Und auf diese Idee des „besser“, dass es klappt, dass es ganz sicher klappt, wartete ich noch… Am liebsten hätte ich eigentlich eine 100%ige Anleitung, noch besser eine Garantie… Eine Abkürzung zum Erfolg!

Meinen Klienten sage ich oft:
„Im Leben gibt es keine Garantien. Das Leben ist sogar Lebens-gefährlich!“
Und ich will am liebsten Abkürzungen und Garantien…!
Das ist mir schon etwas unangenehm, das zuzugeben. Trotz der vielen Tools, Techniken, den vielen Seminaren und der eigenen Reflektion, bleiben wir immer noch Mensch und haben immer wieder unsere Herausforderung(en).

Was ist Deine „Herausforderung“?
Wo willst Du immer wieder Abkürzungen oder Garantien?
Wie ist Dein „Weckruf“? Und woran erkennst Du ihn?

Hilfe, rettet mich…!

Heute möchte ich Euch gerne eine alte Geschichte erzählen, die in verschiedenen Versionen und auch als Witz kursiert:

Während einer großen Überschwemmung, in der ein ganzer Landstrich überflutet war,  rettete sich ein gläubiger Mann auf das Dach seines Hauses. Das Wasser stieg immer höher und höher. Da der Mann sehr gläubig war,  betete er immer und immer wieder:
„Gott, bitte rette mich.“

Kurz darauf kommt ein Boot vorbei, und ihm wurde angeboten, einzusteigen und sich an höher gelegenes Land bringen zu lassen. Doch der fromme Mann lehnt mit den Worten ab:
„Gott wird mich retten.“  Der Mann war ja schließlich sehr gläubig.
Die Wassermassen stiegen immer noch höher und höher, schon an den Rand des Hausdaches heran und es kam wieder ein Boot vorbei, welches ihn mitnehmen wollte. Doch der Gläubige lehnte ab und tat nochmals kund: „Gott wird mich retten!“
Einige Zeit später waren die Fluten so hoch, dass ein Hubschrauber unterwegs war, um den armen Mann nun schließlich zu retten. Doch auch hier blieb der Mann beharrlich dabei: „Gott wird mich retten!“
Schließlich stiegen die Wasserfluten aber so hoch, dass auch das Hausdach überschwemmt wurde, der Mann schwamm noch eine Weile und ertrank am Ende.

Als er im Himmel wieder zu sich kam, ging er gleich zu Gott und fragte vorwurfsvoll:
„Gott, ich habe an dich geglaubt! Ich habe zu dir gebetet! Ich war immer fromm. Warum hast du mich nicht gerettet?“

Gott entgegnet nur verwundert: „Habe ich dir nicht mehrere Boote geschickt?! Und sogar einen Hubschrauber?!“

Erkennst Du immer was Gott, das Schicksal, das Universum oder wie auch immer Du es nennst, mit uns vor hat?
Welche (offensichtlichen) Dinge erkennst Du nicht, siehst sie nicht?
Wofür kannst Du heute dankbar sein und was kannst Du wertschätzen?

Weiterhin eine be-sinn-liche Weihnachtszeit!

Wenn stark sein zur Schwäche wird…

Eines meiner Coachings  hat mich in letzter Zeit ganz besonders beschäftigt. Es hat einige Fragen aufgeworfen, es hat mich aufgewühlt, mich dazu gebracht mich umzuschauen und nachzudenken. Es ging um ein Thema, welches jeder Selbständige kennt. Es hatte Folgen, die jeder von uns kennt. Die Überlegungen und Ängste, um die es ging, kennt fast jeder.

Und dennoch war es anders…

Doch der Reihe nach: Ein Bekannter von mir, den ich sehr schätze und mag, hat sich vor einiger Zeit selbständig gemacht. Es läuft am Anfang halt oft nicht so gut, das heißt, dass die Kunden (noch) zu wenig sind und damit auch das Geld knapp ist. Trotz viel Einsatz und Engagement, einem guten Konzept und der eigenen Überzeugung. Das ist oft so und zunächst einmal nicht weiter ungewöhnlich.
Doch, die Anzahl der „Nebenkriegs-Schauplätze“ bei meinem Bekannten waren enorm: in seinen Geschäftsräumen gab es viele Baumängel, ein privater Umzug stand bevor, das Geld war mehr als knapp und noch einiges mehr, worauf ich hier nicht weiter eingehen kann und will. Aber wenn es kommt, kommt alles zusammen…

Er hat schon eine sehr lange Zeit des Leidens hinter sich gebracht. Hat hart gekämpft, sich durchgeboxt und sich immer wieder geradezu gezwungen, weiter zu machen und bloß nicht aufzugeben,  sich alleine gegen alles angestemmt und versucht, mit seinen Gefühlen und Blockaden alleine klarzukommen. Er hat die Zähne zusammen gebissen, bis zu jenem Tag, als er sich entschloss… (Was sind seelische Blockaden überhaupt?)

Er entschloss sich nun also ein altes Angebot von mir anzunehmen und kam zu mir ins Coaching. Die Nerven lagen bei ihm schon sichtlich blank und er war anfangs nicht wirklich in der Lage die obligatorische Auftragsklärung zu machen und seinen Auftrag zu formulieren. Er war ratlos, geradezu hilflos.
So beschloss ich, erst einmal den Stress zu reduzieren, damit ein Arbeiten möglich wird. Wir kamen auch recht schnell an den eigentlichen Punkt, um den es ging und der zu einer großen Angst führte. Das haben wir bearbeitet und er fühlte sich nach dem Coaching sehr befreit und stressfrei. Er konnte sich hinterher seine Angst nicht mehr machen.
Ich hatte jedoch nicht das Gefühl, wir seien schon durch. Doch darum geht es mir hier nicht, auch nicht, wie es nun weitergeht.

Der eigentliche Punkt, um den es mir hier und heute geht, ist der:

• Wann ist der Zeitpunkt, sich Hilfe oder Unterstützung zu holen?
• Wann ist der Zeitpunkt, sich um „seine Dinge“ zu kümmern?
• Wie lange muss jemand leiden, bis er sagt: „Jetzt reicht´s?!“
• Wie viel muss jemand ganz alleine schaffen? Geht das überhaupt?! Kann jemand seine Blockaden ganz alleine bewältigen?
• Wer leidet möglicherweise mit unter der Situation?Wann hat jemand alles „in seiner Macht stehende“ getan, alles gegeben?
• Wann hat jemand alles „in seiner Macht stehende“ getan, alles gegeben? Und die letzte Frage hat es in sich:

Der Satz „Ich habe alles in meiner Macht stehende getan“ ist schnell gesagt. Oft zu schnell! Denn wir alle wissen, unsere „Macht“ ist begrenzt. Und ab hier wird es spannend, denn ab hier verlassen wir unsere „Komfortzone“ und gehen in die „Lernzone“ und weiter in die „Wachstumszone“ über. Wir stoßen an unsere Grenzen. Und dann gehen wir über diese, oder eben auch nicht, wenn wir uns zu sehr an ihnen stoßen und es sehr schmerzhaft ist.  Und Macht und Stärke bedeutet auch, diese Grenzen zu spüren, anzunehmen und damit achtsam umzugehen.  Das wird oft als „Schwäche“ ausgelegt. Doch das Gegenteil ist der Fall.

In diesen Phasen wird es schwierig, besonders in der „Wachstumsphase“, denn da wird es „alles zu viel“. Und wenn es zu viel wird, lassen wir oft etwas weg. Manchmal kann es sein, dass es genau die richtigen Dinge sind, die wir dann weggelassen. So hilft es zum Beispiel sich auf die Dinge zu konzentrieren, die anstehen und dran sind. Und nur die!
Die anderen Dinge, ich meine jene, die in über 98,9% der Fälle eh nicht wahr werden, wegzulassen. Genau, ich meine Deine Sorgen! Deine selbstzerstörerischen „Was-wäre-wenn-Szenarien“, die, die Spirale nach unten aufgehen lassen!
Es kommt nun darauf an, dass Du „mental“ gut drauf bist.
Und dann ist es oft nötig, seine „Macht“ zu vergrößern und an die veränderte Situation und Gegebenheiten anzupassen! Denn das liegt genauso in unserer Macht und somit genauso in unserer Verantwortung, wie die Dinge, die anstehen zu erledigen.
Was meinst Du? Musst Du alles alleine schaffen? Oder wann darfst Du Dir Unterstützung oder Hilfe holen? Ist man zu „blöd“, wenn man es nicht schafft? Welche Einstellung hilft mental, um erfolgreich zu sein?

Auch interessant: Was ist Coaching? Kurz & präzise.

Weißt Du nicht, ob ein Coaching oder auch Hypnose-Sitzung Dir helfen kann? Hast Du Fragen? Hier wird Dir weitergeholfen.

Meine Angst auf dem Weg

Der heutige Beitrag ist mal etwas länger, da der Anlass auch ein besonderer ist. Denn mir ist heute wirklich bewusst geworden, wo, auf welchem Weg ich mich gerade befinde. Und ich realisiere mehr und mehr, in welch neue Richtung mein Leben Fahrt aufnimmt!

Und das bereitet mir neben großer, unbeschreiblichen Freude auch große ANGST! Ja, Du hast richtig gelesen, Angst…!

Doch von Anfang an:
Ich bekam von einem langjährigen Freund heute folgende sehr persönliche und sehr berührende Nachricht. Diese hat mich doch ein wenig nachdenklich und ehrfürchtig werden lassen, da sie mich an längst Vergessenes erinnerte:

„Eben habe ich mit einer Dame über Dich gesprochen und Werbung gemacht, Flyer gegeben usw. Sie fragte, wie das bei Dir gekommen wäre, dass Du etwas so außergewöhnliches machst, und während ich ihr erzählte, dass Du Dich schon immer für Persönlichkeitsentwicklung, NLP usw interessiert hast und was anderes gearbeitet hast, aber dashier nun Dein Ding sei, usw. ist mir bewusst geworden, wie sehr Du das wolltest, wie viel Energie und Geld und Zeit und Mühe und Kreativität Du investiert hast, und wie sehr Du an Deinem Kurs festgehalten hast, trotz vieler dummer Stimmen im Bezug auf Seminare usw. Ich freue mich für Dich, was passiert ist durch Deinen stätigen  Einsatz, als wäre es meins und bin unendlich stolz und froh, dass Du schon so lange mein Freund bist.“

Mein Freund hat mich mit dieser Nachricht an die wirklich ofmals blöden oder für mich idiotischen Kommentare erinnert, die ich mir oftmals anhören musste, wenn ich erzählte, dass ich (mal wieder) auf ein Seminar fahre.
Viele in meinem Umfeld verstanden nicht, was ich da tat, wofür ich es tat. Ich habe auch das eine oder andere mal gehört, dass man sagt, ich sei in einer Sekte…! Na ja, manchmal kann ich das schon nachvollziehen, dass Außenstehende so denken. Fühlt man sich doch durch die oftmals sehr emotionalen Erlebnisse miteinander sehr verbunden, die Sprache und die Themen sind ganz andere. Vor allem drehen sich die Themen oft darum, was man noch für Träume, Ziele oder Vorhaben verwirklichen möchte…

Aber gut. „Das ist eben so, wenn man andere Wege geht“ dachte ich und ging und lernte, machte meinen Job, lernte viele Leute kennen und ging weiter. Ich habe gelernt damit umzugehen oder hörte ich einfach nicht mehr hin? Es kann auch sein, dass mein Umfeld sich daran gewöhnte, denn die Stimmen wurden weniger, wurden leiser. Ich vergaß, wie blöd, wie schmerzhaft es doch war, nicht nur gegen die Widrigkeiten des Alltages zu bestehen, sondern auch noch gegen Menschen, die einen unterstützen und hinter einem stehen sollten, fast schon anzukämpfen!
Möglicherweise hat das jeder im Leben mal auszustehen und vielleicht kennst Du das ja auch, für den einen oder anderen Teil in Deinem Leben. Dann weißt Du sicherlich auch, wie schwer das eigentlich ist.

Ich lernte damit umzugehen, Dinge zu vergessen oder einfach zu ignorieren. Und ich weiß nicht genau, wie ich das gemacht habe, er hat auf jeden Fall geklappt. Und ich machte weiter.

Denn ich hatte und habe ein Ziel, ein, nein, mein WARUM! Das, was mich antreibt, was mich immer weiter machen lässt und mich immer weiter gehen lässt, auf meinem Weg!

Mein Gefühl, mein Film, mein zukünftiges Leben, mein Antrieb, mein Warum, mein Zweck der Existenz: „Machtvolle Gelassenheit“!

Wie kam es nun dazu?
Dazu ein Auszug aus „Die 5 Schritte zu Machtvolle Gelassenheit

Wie kam es zu Machtvolle Gelassenheit?!

In einer meiner Fortbildungen habe ich zum ersten Mal die Wortkreation „Machtvolle Gelassenheit“ benutzt.
Ich weiß es noch wie heute, es war Frühling, um genau zu sein war es der 7. Mai 2011, als ich dem Film meines Lebensentwurfes diesen Namen gab.
Meine Übungspartnerin Heike führte mich sehr gut durch die Übung, namens Disney-Strategie. Heike, eine Frau vom Typ kühle Blonde mit großem Herz, leitete mich nun an, ich solle mir vorstellen, wie ich leben will, was ich alles sehe, fühle und höre. Und ich stellte mir das alles vor, immer größer, immer besser, immer klarer. Was ich mir vorstellte:

  • Ich lebe meine Berufung und helfe Leuten das Beste aus sich zu machen,
  • ich verdiene damit genug Geld,
  • ich bin 3 Monate im Jahr auf Reisen und auf Fortbildungen,
  • ich habe eine liebevolle Familie (die natürlich mit auf Reisen ist!),
  • ich lebe in einem tollen Haus mit einer großartigen Aussicht,
  • ich habe gute Freunde und inspirierende Leute in meinem Umfeld,
  • ich bin frei, lebe nach eigenem Standard und vor allem
  • spüre ich eine Gewissheit und wundersame Macht, das auch alles in mein Leben zu holen.

Als Heike mich nun fragte, wie ich meinen Film nenne, kam wie aus dem Nichts: „Gelassenheit…, so etwas wie…mhhh… machtvolle… ja! Machtvolle Gelassenheit! Das ist es!“

Du kannst Dir sicher das gute Gefühl vorstellen, welches ich dabei hatte. Und vielleicht hast Du auch schon eine Idee, was Du alles in Deinem eigenen Lebensfilm sehen willst und wie das aussehen soll.

Auch für mich ist es immer wieder eine Herausforderung dieses Gefühl, diese Lebenseinstellung beizubehalten, denn es gibt auch bei mir immer wieder Situationen, in denen ich alles andere als (m)eine Machtvolle Gelassenheit spüre…

(Mehr über mich findest Du hier.)

In diesem Film habe ich für mich ein Datum festgesetzt:
„An meinem 40. Geburtstag möchte ich nur noch Menschen unterstützen und begleiten und möchte davon leben!“

Am 01.10.2014 habe ich mich (wieder) selbständig gemacht. Und wirklich als Coach & Trainer! Und wenn meine Pläne aufgehen, ich mich genug einsetze und gute Arbeit mache, werde ich an meinem 40. Geburtstag mit dem was ich liebe, wofür ich lebe und mir große Freude bereitet, meinen Lebensunterhalt bestreiten!

Das ist großartig! Das ist sagenhaft! Einfach geil!

Denn ich mache „es“ wirklich! Ich verwirkliche meinen Traum!

Und doch: Da ist auch diese Angst, da sind Bedenken, die sich immer und immer wieder mal melden:

Was, wenn keine Kunden kommen?
Es ist doch Krise….!Kenne ich genug Leute, die mich kennen…?!
Ist meine Werbung auch genug?
Wann mache ich bloß das alles, was ich noch erledigen muss…?
bla, bla, bla..

Du kennst das möglicherweise auch…?

Ich breche die alten Wege ab und wage neue Wege. Wege, die ich nie zuvor gegangen bin! Und das macht einfach unsicher, macht Bedenken und manchmal eben auch Angst. Das ist einfach normal. Angst gehört zum Leben dazu und Angst sorgt auch dafür, dass unsere Sinne geschärft sind und wir auch Unvorhergesehenes besser reagieren können.
Das geht jedoch nur, wenn wir es wagen. Wenn wir trotz (oder wegen) der Angst weiter machen und lernen mit ihr umzugehen.

Und nun mal Hand auf´s Herz: Wer kennt das nicht?! Bei DEM Traumpartner, bei dem uns der Atem stockt und das Herz in die Hose rutscht, lohnt es sich.
Bei den großen Projekten, die uns richtig nach vorne bringen, sind wir megaemotional!
Und auf meinem Weg, auf dem ich mich nun befinde, bin ich emotional, bin aufgeregt, bin gespannt, bin energetisch und bin manchmal auch ängstlich. Ängstlich, weil ich es so unbedingt will!
Einer meiner Coaches sagte: „Da, wo die Angst ist, ist auch der Weg!“
Und ich denke, er hat recht! 🙂
Danke Peter.

Was willst Du im Leben? Was ist Dein Warum? Was ist Dein Antreiber? Welcher Weg macht Dir Angst?

Nichtraucher-Hypnose

Live on stage: Nichtraucher-Hypnose
Live on stage: Nichtraucher-Hypnose

Nichtraucher Hypnose 1In Berlin durfte ich währende der „Hypnose-Master Ausbidlung“ bei Alfred Himmelweiss eine Demonstration einer Nichtraucher-Hypnose geben.

Live auf der Bühne mit Kamera und Micro.

Besser und immer besser...
Besser und immer besser…

Nichtraucher Hypnose 13

NIcht mehr rauchen...
NIcht mehr rauchen…

Die Grundlagen für frischen Wind in Deinem Leben!

Wenn Du heute schon das Gefühl hast von: „Ja! Das will ich!“ & „Ich habe es geschafft!“… Wenn Du so sicher, wie dass morgen früh wieder die Sonne aufgeht, wüsstest, dass Du das in Deinem Leben bekommst, was du schon immer wolltest… Wenn Du Dich gedanklich in aller Seelenruhe zurücklehnen kannst, weil Du es einfach machst und Dir über das „Wie“ keine großen Gedanken machen musst… Wenn Du die Macht über Dein Leben hast… …das ist es, was ich „Machtvolle Gelassenheit“ nenne! An diesem Tag erfährst Du die Grundlagen für ein selbstbestimmtes Leben. Denn es geht an diesem Tag darum, wie Du mehr von den guten Dingen des Lebens bekommst. Mehr gute Gefühle, mehr gute Erlebnisse und mehr von dem, was Dich tief in Dir wirklich ausmacht. Wie ein guter Kaffee am Morgen die Lebensgeister weckt, wecken wir gemeinsam diese in Dir! Dazu hebst Du die Schätze, welche tief in Dir vergraben liegen und merkst, dass der „alte Mist“ oftmals einfach nur im Weg liegt. Denn wenn Du am Leben und seinen vielfältigen Möglichkeiten interessiert bist, dann liegt die Veränderung oft in Dir selbst. Somit beginnt es damit, einen anderen Blick auf sein Leben zu bekommen und plötzlich gehen viele Dinge, die vorher nicht funktionierten, ganz einfach. Dazu arbeiten wir in kleinen Gruppe miteinander und tauschen uns so aus, dass wir die Energie und die Erkenntnisse aus diesem Tag in unser Leben integrieren können. Ziel dabei sollte sein, dass Du einen „Verbündeten“ hast, mit dem Du dich immer wieder austauschen kannst, auch über diesen Tag hinaus. Kurzum: Du lernst Grundlagen an Techniken und Verhalten mit denen Du selber Deine Stimmungen, dadurch Dein Verhalten und somit Dein Leben selber bestimmst! So gelangst Du zu dem Zustand, den ich „Machtvolle Gelassenheit“ nenne. Weißt Du schon, wie Du diesen „Zustand“ für Dich nennen wirst? Sei Du selbst, und besser!