Archiv der Kategorie: Fragen

Wie gesund bist Du?!

Ich bin gerade zufällig darüber gestolpert, wie die World Health Organisation (WHO) Gesundheit definiert:

„Ein Mensch ist dann gesund, wenn er körperlich, emotional, mental, sozial und spirituellen/geistig in Balance ist und an die Zukunft glauben kann.“

Lass Dir das einmal bitte auf der Zunge zergehen…!

Da stelle ich mir die Frage, wie viele Menschen dann wirklich gesund sind. Denn, die bei uns allgemein geläufige Definition, schließt doch wichtige Teile aus. Wenn wir jemandem Gesundheit wünschen, meinen wir damit doch eher körperlich frei von Beschwerden, frei von Krankheiten wie etwa Erkältungen oder chronischen Krankheiten. Und sicher meinen wir auch frei von psychischen „Krankheiten“ wie Depressionen oder ähnlichem.

Die WHO definiert psychische Gesundheit (mental health) so:
„Mental health ermöglicht es Menschen, ihre Fähigkeiten auszuschöpfen und einen Beitrag zu ihrer Gemeinschaft zu leisten.“
Damit der Mensch eben diese Fähigkeiten ausschöpfen kann, ist ein recht komplexes Zusammenspiel von biologischen, psychologischen und sozialen Faktoren vonnöten, welches man als System bezeichnen kann. Oft wird das Wort „Psyche“ leider mit Krankheiten oder Negativem in Verbindung gebracht, doch eigentlich steht es für schöne Augenblicke, die wir dank unserer Wahrnehmung und Gefühle erleben.

Und eben diese Wahrnehmung, also die Art, wie wir es wahrnehmen bzw. wie wir diese bewerten, machen oft den Unterschied aus. Den Unterschied zwischen positivem Gefühl und negativem Gefühl. Und in der Folge bist Du dann eben gesund. Oder eben nicht…!

Nach die Definition der WHO bedeutet Gesundheit auch, gute Freunde zu haben mit denen man einen guten sozialen Kontakt pflegt, dass man seinen Sinn im Leben gefunden hat und auch lebt, denn nur dann sind wir meiner Meinung nach in Balance.

Wie viele Menschen können NICHT an die Zukunft glauben? Auch bei uns in Deutschland, einem der sichersten, reichsten und fortschrittlichsten Ländern der Erde!

Wie gesund bist Du? Was kannst du für Deine Gesundheit jetzt gleich tun? Was kannst du für die Gesundheit der Menschen um Dich herum tun?
Ich rufe gleich mal einen guten Freund an, um noch etwas zu klären! 😉

Ich wünsche Dir viel Gesundheit!

Diät(wahn) vs. Glück und Liebe

Bist Du glücklich? Bist Du zufrieden? Was ist es, was Dich immer wieder unzufrieden werden lässt?

Es ist doch schon immer wieder komisch: Die Zeitungen und bunten Illustrierten sind voll mit Ratschlägen, wie wir besser im Leben zurechtkommen, wie wir glücklicher werden, wie man sich selber liebt auf der einen Seite. Und auf der anderen Seite finden wir Artikel, die uns zeigen, wie man schnell abnimmt, wie man den Traumkörper hinbekommt oder wir können uns testen, ob wir der oder der Typ sind.

Hier nur mal ein Beispiel von der Internet Seite von Focus. Die eigentliche Message ist doch gut und dennoch…

Bei Focus Online zu lesen: Diät macht unglücklich... Und in der rechten Spalten vor allem "abnehmen". Warum das wohl so ist?! Quelle: www.focus.de
Bei Focus Online zu lesen: Diät macht unglücklich… Und in der rechten Spalten vor allem „abnehmen“. Warum das wohl so ist?!Quelle: www.focus.de

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer will denn eigentlich, dass wir glücklich sind?!

Pro. Dr. Gerald Hüther berichtet als Hirnforscher gerne darüber, wie Glück und Liebe im Gehirn funktionieren. Laut seinen Forschungsergebnissen kann unser Wirtschaftssystem in dieser Form nur funktionieren, weil die meisten Menschen in unserer Gesellschaft unglücklich sind!

Wir stellen uns in die Schlange für das neue iPhone, in der Hoffnung, dass es etwas in uns „heil“ werden lässt. Wir meinen, dass immer das neuste, schönste, beste, geilste, funkelnste Dingens etwas für uns tut. Und das ist ja auch so. Für einen Augenblick oder ein paar Tage freut man sich noch darüber. Nach ein paar Wochen ist alles wieder wie vorher und das „alte Gefühl“ kehrt zurück.

So ist es auch in der Partnerschaft: Wir verlieben uns und in dieser Zeit gibt es vieles, nur keinen Alltag. Alles ist so anders, so toll, so bunt. Wenn man zusammen ist, fühlt man sich gut, so wenig „allein“. Und auf dem neuen Partner liegen die Verantwortung, all die Hoffnungen und Erwartungen, dass dieser nur endlich der oder die richtige sei.

Und wenn der Alltag dann da ist, klappt es nicht. Immer ist etwas nicht richtig, fühlt man sich nicht verstanden oder gar falsch. Der andere reagiert nicht so wie man sich das vorstellt oder wünscht. Und dann fragen sich beide, was machen wir hier eigentlich. Habe ich so etwas nötig?!

 Willkommen im „Dramaland“

Der Coach und Autor Martin Weiß von www.coachyourself.tv nennt das „Dramaland“, die in uns diese Sehnsucht verursacht.

Und nun mal Hand auf´s Herz: Musst Du wirklich die Maße 90-60-90 haben, um Glück zu empfinden und einen Partner zu finden?! Ist ein BMI von 22 mit einem Körperfettanteil von 17% nötig, damit Dein Partner Dich liebt?

Sicherlich wollen wir Schönheit, Eleganz, Anmut, Weiblichkeit und was da noch alles dazu gehört. Keine Frage! Doch ist es nicht so essentiell, wie wir immer denken. Viel wichtiger ist, dass wir uns selber lieben, uns so nehmen, wie wir sind. Ja, auch mit unseren Ecken und Kanten und mit unseren Fehlern. Uns erkennen, uns annehmen und lieben. Das heißt im Umkehrschluss nicht, dass Du dich nicht verändern darfst, wenn Du es willst. Aber nur weil Du es willst und damit dann glücklich bist.

Wenn wir nicht mehr „gegen an gehen“ wird auf einmal viel positive Energie frei, die wir vorher für das Kämpfen einfach so verbraten haben. An eben jener Stelle, die für unsere Herausforderung verantwortlich ist.

Was findest Du an Dir einfach liebenswert?

Was hältst Du von diesen Gedanken? Schreibe und kommentiere gerne, lass uns diskutieren!

Weckruf von Gott :-)

Letzte Woche hatte ich darüber berichtet, wie es mir am Anfang des Jahres erging (hier zum Artikel) und so ging es weiter:

Vor ein paar Tagen erhielt ich von einem Bekannten über Facebook eine Nachricht, wie toll doch dieses eine Buch wäre und dass ich es unbedingt lesen solle, da es ihn nach vorne gebracht hat. Es war das Buch „Gespräche mit Gott“.
HALT: Auch, nein, gerade wenn Du, so wie ich, mit Religion nicht so viel zu tun hast, bleibe hier und lies weiter!
Ich kannte das Buch natürlich schon. Und er empfahl mir die beiden weiteren Bände und schickte mir diese zu, da ich die unbedingt lesen solle.
Nun muss ich dazu sagen, dass ich meinen Bekannten im Sommer 2012 in Berlin auf einem Seminar kennengelernt habe. Dort haben wir uns gut verstanden und auch einige Dinge miteinander unternommen, doch danach hatten wir keinen Kontakt mehr. Und nun schreibt er mich aus heiterem Himmel an und schickt mir auch noch Bücher… Und glaubt mir bitte, wenn ich sage, dass das Buch wirklich der Oberhammer ist. Ich liebe es! Das war schon des Merkens würdig… Und ich dachte bei mir, was mir das wohl sagen soll?

Also habe ich auch gleich angefangen den 2. Teil zu lesen. Und in der Einleitung schon stand es:

Fangen wir damit an, daß wir Sie darauf hinweisen, daß
dieses Buch zum perfekt richtigen Zeitpunkt in Ihrem Leben
eingetroffen ist. Vielleicht vermögen Sie das jetzt noch
nicht zu erkennen, aber wenn Sie mit der hier auf Sie wartenden
Erfahrung fertig sind, wird es Ihnen vollkommen
klar sein. Alles geschieht innerhalb einer perfekten Ordnung,
und die Ankunft dieses Buches in Ihrem Leben bildet
da keine Ausnahme.“

Eigentlich doch recht normal, da sicherlich viele Autoren so etwas schreiben und ich es womöglich auch schon in anderen Zusammenhängen X-mal gelesen habe. Doch so geschrieben, von diesem Autor und dazu diese Vorgeschichte… Da hat es mich gerüttelt und geschüttelt und ich war hellwach!
Denn das Buch war ja zu mir gekommen. Und ich habe etwas gebraucht, eine Art Weckruf.
Ich fing gleich an zu lesen, aufmerksam zu lesen! Und der erst Paukenschlag ließ wirklich nicht lange auf sich warten. Da stand es geschrieben:

„Triff immer wieder dieselbe Entscheidung, jeden Tag, bis Dein Wille sich in Deiner Realität manifestiert hat!“

Da hatte er mich! Da hatte das Buch mich. Da hatte „Gott“ mich!
Und ich muss jetzt hier auch Farbe bekennen: Hatte ich nicht schon einige Entscheidungen getroffen? Hatte ich nicht schon „etwas ausprobiert“ und es klappte im zwar nur im Kleinen, aber es klappte? Hatte ich nicht das getan, was auch die Großen getan haben?
Und habe ich einfach weiter gemacht…?! Sprich: Habe ich weiter dieselbe Entscheidung getroffen?

Ähhhh, nun ja… Ich habe nicht die Ergebnisse erreicht, die ich mir vorgestellt hatte, …
Das erreicht man in der Regel auch nicht! Besonders nicht am Anfang…! Es sein denn, man ist das größte Marketing-Genie oder hat jemanden an seiner Seite, der eins ist.
Ich wollte es aber anders, wollte es besser machen… Und auf diese Idee des „besser“, dass es klappt, dass es ganz sicher klappt, wartete ich noch… Am liebsten hätte ich eigentlich eine 100%ige Anleitung, noch besser eine Garantie… Eine Abkürzung zum Erfolg!

Meinen Klienten sage ich oft:
„Im Leben gibt es keine Garantien. Das Leben ist sogar Lebens-gefährlich!“
Und ich will am liebsten Abkürzungen und Garantien…!
Das ist mir schon etwas unangenehm, das zuzugeben. Trotz der vielen Tools, Techniken, den vielen Seminaren und der eigenen Reflektion, bleiben wir immer noch Mensch und haben immer wieder unsere Herausforderung(en).

Was ist Deine „Herausforderung“?
Wo willst Du immer wieder Abkürzungen oder Garantien?
Wie ist Dein „Weckruf“? Und woran erkennst Du ihn?

Das ist das Ende… und der Beginn

Zum Ende eines Jahres merke ich, dass ich immer mehr in mich gehe. Nicht dass ich den Kontakt zu anderen Menschen gänzlich vermeide, es ist dann jedoch schon so, dass ich mehr bei mir bin, es mir oft schwerer fällt auf Nachrichten zu antworten und ich einfach etwas vor mich hin lebe und einfach mal keine große Lust habe mich mit Job oder Beruf zu beschäftigen. Diese Zeit würden einige sicher als überaus unproduktive Zeit betiteln. Ich (er)schaffe also nicht viel und habe auch keine große Lust oder Motivation dazu. Das fängt bei mir meist kurz vor Weihnachten an und geht dann bis Anfang Januar.
Immerhin setze ich mich an meinen Jahresrückblick und an meine rudimentäre Jahresplanung!

Während dieser Zeit hatte ich sehr oft ein wirklich schlechtes Gewissen, immerhin hatte ich doch noch so viel auf dem Zettel, was es zu erledigen und vorzubereiten gab! Ich hatte aber keine Lust, mir fiel nichts tolles ein.
Es wäre sicherlich besser, wenn ich in dieser Zeit in den Urlaub fahre, dann kann ich mit gutem Gewissen herum hängen.  Das ist oft das gute am Urlaub, über welches sich viele gar nicht bewusst sind: Man trifft bewusste Entscheidungen:
– für das Wegfahren,
– für das Nichtstun,
– für das Lesen der 8 Bücher, die sich angesammelt haben,
– für die Erholung,
– für keine Ablenkung…

Was ist es bei Dir? Wofür entscheidest Du Dich, wenn Du in den Urlaub fährst?

Zeit verschwenden

Im Nachhinein jedoch merke ich, wie wichtig und richtig solche Zeiten sind, in denen ich einfach mal Zeit verschwende und nicht produktiv bin. Ich habe mich nicht um Dinge, wie z.B. Kundenakquise gekümmert (meine Kunden brauchen ja auch etwas Ruhe, auch vor mir ;-). Denn mal ehrlich: Wollt ihr ständig von mir lesen, soll ich ständig in Eurem Leben präsent sein? (Ich hätte für so einen Fall noch so eine Art „Guru-Foto“ für Euch… 😉 Nein, das bekommt lieber meine Freundin.)
Zurück zum Thema: Diese Zeiten brauchen wir ganz dringend, denn diese Zeiten des „Müßigganges“ kennen wir die meisten von uns gar nicht mehr… (Wikipedia: Müßiggang ).

Wann kannst Du mal los lassen? Einfach mal mit gutem Gewissen das Telefon ausschalten und nicht erreichbar sein? Antworten, wenn Du es willst?

Um dann wieder durchzustarten und loszulegen und produktiv zu sein, benötigte auch ich dann  etwas „Starthilfe“. Und welche Inspiration mich traf und welche „göttliche Fügung“ mich traf, darum geht es in meinem Bericht in der nächsten Woche.

Und nächstes Jahr fahre ich in den Urlaub…! 🙂

Hilfe, rettet mich…!

Heute möchte ich Euch gerne eine alte Geschichte erzählen, die in verschiedenen Versionen und auch als Witz kursiert:

Während einer großen Überschwemmung, in der ein ganzer Landstrich überflutet war,  rettete sich ein gläubiger Mann auf das Dach seines Hauses. Das Wasser stieg immer höher und höher. Da der Mann sehr gläubig war,  betete er immer und immer wieder:
„Gott, bitte rette mich.“

Kurz darauf kommt ein Boot vorbei, und ihm wurde angeboten, einzusteigen und sich an höher gelegenes Land bringen zu lassen. Doch der fromme Mann lehnt mit den Worten ab:
„Gott wird mich retten.“  Der Mann war ja schließlich sehr gläubig.
Die Wassermassen stiegen immer noch höher und höher, schon an den Rand des Hausdaches heran und es kam wieder ein Boot vorbei, welches ihn mitnehmen wollte. Doch der Gläubige lehnte ab und tat nochmals kund: „Gott wird mich retten!“
Einige Zeit später waren die Fluten so hoch, dass ein Hubschrauber unterwegs war, um den armen Mann nun schließlich zu retten. Doch auch hier blieb der Mann beharrlich dabei: „Gott wird mich retten!“
Schließlich stiegen die Wasserfluten aber so hoch, dass auch das Hausdach überschwemmt wurde, der Mann schwamm noch eine Weile und ertrank am Ende.

Als er im Himmel wieder zu sich kam, ging er gleich zu Gott und fragte vorwurfsvoll:
„Gott, ich habe an dich geglaubt! Ich habe zu dir gebetet! Ich war immer fromm. Warum hast du mich nicht gerettet?“

Gott entgegnet nur verwundert: „Habe ich dir nicht mehrere Boote geschickt?! Und sogar einen Hubschrauber?!“

Erkennst Du immer was Gott, das Schicksal, das Universum oder wie auch immer Du es nennst, mit uns vor hat?
Welche (offensichtlichen) Dinge erkennst Du nicht, siehst sie nicht?
Wofür kannst Du heute dankbar sein und was kannst Du wertschätzen?

Weiterhin eine be-sinn-liche Weihnachtszeit!